Auf die richtige Nahrung kommt es an
Hunde ernährten sich ursprünglich von der Jagd. Trotz der veränderten Lebensumstände hat sich das Verdauungssystem seit Jahrhunderten nicht verändert.
Vom Chihuahua bis zur Dogge findet man bei allen Haushunden dieselben DNA-Muster vor und für alle gilt derselbe evolutionäre Ursprung – nämlich der Wolf.
Genau wie ihre wild lebenden Vorfahren, sind unsere Begleithunde mit scharfen Zähnen, einem kurzen säurehaltigen Verdauungstrakt und einem Körper ausgestattet, der hocheffizient das aus dem Fleisch gewonnene Protein zur Energiequelle umwandeln kann.
Anders als Kohlenhydrate (die den Blutzucker nachteilig beeinflussen und vom Körper als Fett gespeichert werden), wird Protein entweder in Energie umgewandelt oder – sobald der Proteinbedarf des Körpers gedeckt ist – auf natürlichem Wege ausgeschieden.
Während man früher einmal der Meinung war, dass zuviel Protein Probleme verursachen könnte, weis man heute, dass ein geringer Fleischanteil in der heutigen Haustiernahrung lediglich dem Einsparen von Herstellungskosten statt der Gesundheit des Hundes dient.
Nur ein vorwiegend aus Fleisch bestehendes Futter kann den Hund mit den notwendigen Nährstoffen versorgen, die sie benötigen, um ein gesundes Leben zu führen.
Der Stoffwechsel von Hunden kann Getreide nur sehr eingeschränkt verarbeiten und die Kohlenhydrate führen zu Fettleibigkeit, Insulinresistenz und anderen Erkrankungen. Getreide enthält unter anderem auch Phytin – Pflanzenphosphate, welche die Aufnahme von Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink und Jod im Körper hemmen.
Da Getreide preiswert, weltweit gut verfügbar und leicht zu verarbeiten ist, ist es in den meisten handelsüblichen Futtersorten enthalten.
Eine natürliche Hundenahrung enthält – wenn überhaupt – nur einen sehr geringen Anteil an Kohlenhydraten.