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Mein Rudel ist jetzt richtig entspannt mit mir

Ich bin Sunny, ein am 5. Mai 2008 geborenes Sibirian-Husky-Mädel. Im Alter von 8 Wochen kam ich zu meinem kleinen Rudel nach Malschwitz. Mein Rudel sind Uwe, der Boss; Anja, die Chefin und Julian, der erste „Welpe“, schon 9 Jahre alt. Hm, was soll ich erzählen? Also in Malschwitz find ich es toll. Es gibt viele andere Hunde, mit denen man richtig toben kann. Mein Rudel geht ganz viel laufen mit mir, was auch immer total interessant ist. Am Anfang war ich noch etwas ängstlich und wenn ich ohne Leine laufen durfte, hab ich immer ganz dolle aufgepasst, dass mir der Boss und die Chefin nicht davon laufen. Nicht das ich plötzlich alleine dastehe!!! Aber mit der Zeit bin ich größer geworden und mit der Größe kam auch der Mut. Also bin ich dann auch mal etwas weiter weggelaufen und hab den Wald unsicher gemacht. Ist ja auch total interessant, den Hasen und den Enten mal nen richtigen Schrecken einzujagen…juhu. Mein Frauchen und mein Boss fanden das gar nicht so toll. Frauchen hatte manchmal vom vielen Rufen schon Halsscherzen. Ach Mensch, wenn ich so weit weg bin, kann ich das doch nicht hören...! Einmal, das war im Januar, als es so ganz kalt war, bin ich sogar bei meinen Erkundungstouren im Eis eingebrochen. Hu, das war saukalt! Da bin ich schnell wieder nach Hause gelaufen und mein Frauchen musste mir mein gefrorenes Fell wieder auftauen. Jedenfalls haben die mich dann nicht mehr von der Leine gelassen. Das war blöd. Hat gar keinen richtigen Spaß mehr gemacht. Da ich dann nicht nur groß, sondern auch kräftig geworden bin, hab ich an der Leine immer richtig gezogen. Schließlich bin ich ein Husky, dass soll die Chefin ruhig mal merken. Bei Boss konnte ich immer nicht so ziehen, der hatte Kräfte und hat mich zurückgezogen, aber bei der Chefin…! Sie hat dann immer geschimpft, von wegen Affenarme und so...! Wenn wir unterwegs jemanden getroffen haben und die wollten mal ein Schwätzchen halten, hab ich immer so lange Theater gemacht, bis wir endlich weiter gingen. Ist doch sonst langweilig.

Naja, irgendwann stand dann mal die Katja vor der Tür. Erst haben sie in der Küche gequatscht und dann kam die Katja zu mir und hat mich an die Leine genommen. Und das duftete ganz lecker aus ihrer Jackentasche. Beim Laufen hat sie dann immer „Fuuuuß, fein Fuuuß“ gesagt. Keine Ahnung, was die wollte, ich hatte nur Augen für die Jackentasche. Daraus holte sie immer die Leckerlis. Und das hab ich mir dann auch ganz schnell gemerkt. Die Chefin und der Boss hatten dann auch immer volle Taschen…juhu. Ich hab doch gleich gewusst, bei der Katja können die noch was lernen…freu, freu! Die Katja kam jetzt öfter und wir sind viel unterwegs gewesen. Mal im Dorf, mal im Wald und sogar in Bautzen. Und immer wieder haben sie mich mit „Sitz“ und „Platz“ und „Bleib Platz“ genervt. Na gut, dann tu ich denen eben den Gefallen. Gibt ja immer was Leckeres. Irgendwann durfte ich sogar im Wald wieder ohne Leine laufen. Hab mich erst gar nicht getraut, aber dann…coole Sache. Und immer, wenn ich die Pfeife höre, renn ich schnell zurück…die Jackentasche wird ja immer wieder nachgefüllt. Mein Rudel ist jetzt richtig entspannt mit mir, kein Stress mehr und für mich ist das Schönste, dass ich „Wetzen“ kann bis zum Umfallen. Mein Boss nimmt mich jetzt sogar mit zum Bäcker, weil ich gelernt habe, auch mal 5 min zu warten, ohne gleich mit dem Fahrradständer (wo ich angebunden bin) durchs Dorf zu laufen. Der andere Welpe, den sie Julian rufen, spielt jetzt viel mehr mit mir. Früher hat er danach immer kaputte Pullover und so gehabt, weil ich nie aufhören wollte. Jetzt sagt er mir, wann’s gut ist und dann warte ich halt.

Die landläufige Meinung über meine Artgenossen ist wohl, dass man uns nicht erziehen kann und dass ein Husky nur die Befehle ausführt, die ihm sinnvoll erscheinen. In meinen vielen Zwiegesprächen mit Katja hab ich aber gelernt, dass das Zusammenleben im Rudel mit ein bisschen Gehorsam viel angenehmer sein kann. Hast ja recht liebe Katja und DANKE für deine Geduld. Wuff!

 

 

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